Das Teuftal im Gang der Zeit

1973

Die Auffüllung des Teuftals beginnt mit der Ablagerung von Bau- und Siedlungsabfällen

1975

Die Entsorgungsbetriebe der Basler Chemischen Industrie BCI errichten im oberen Teil des Teuftals eine Sondermülldeponie
und betreiben diese auf eigene Verantwortung

1979

Zur Finanzierung der künftigen Nachsorge wird ein Fonds gebildet

1980

Erste Gasaustritte erfordern Entgasungsmassnahmen

1985

Einrichtung eines separaten Schlackekompartiments

1989

Die Bernischen Kraftwerke erstellen ein Gaskraftwerk mit 1800 kW Leistung; die Verwertung des Deponiegases beginnt

1992

Die Anlage zur Schlackenentschrottung wird in Betrieb genommen

1994

Inbetriebnahme der Reststoffdeponie, Ausbau des Gaskraftwerkes auf 2700 kW Leistung

1995

Zertifizierung nach ISO 9001   

1997

Abschluss der Sondermülldeponie und Übergang in die Nachsorge unter der Verantwortung der BCI  

1999

Inbetriebnahme eines zweiten Schlackekompartiments

2000

Ausser in Notlagen wird die Ablagerung von brennbaren Abfällen eingestellt – Die Entwicklung von Deponiegas und damit die Leistung des Gaskraftwerks geht zurück – Erstellung eines Umschlagplatzes für brennbaren Kehricht

2002

Die Schlackenentschrottung wird mit einer Wirbelstrom-Abscheidung für Aluminium- und Kupferlegierungen ab einer Korngrösse von 8  mm erweitert

2006

Die Schlackenentschrottung wird mit einem Metalldetektor für die Ausschleusung aller verbleibenden Metalle ab einer Korngrösse von 8 mm erweitert

2007

Inbetriebnahme eines Blockheizkraftwerkes BHKW mit 180 kW für Deponiegas zur Stromerzeugung mit Abwärmenutzung als Ablösung des Gaskraftwerkes

2008

Bau eines Stapelbeckens mit mechanischer Reinigung für das Sickerwasser

2010

Die Schlackenentschrottung wird mit einer Wirbelstrom-Abscheidung für Aluminium, Kupfer und dessen Legierungen für Feinkorn erweitert

2014

Umbau der Gassysteme auf Deponie-Aerobisierung und damit Stilllegung des Blockheizkraftwerkes BHKW

2015

Belüftung der alten Siedlungsabfalldeponie mit Ablufterfassung und -reinigung

2030

Stilllegung der Belüftungs- und Gassysteme

2040

Die Füllkapazität von 7.2 Mio. Kubikmetern ist erreicht; die Deponieoberfläche erhält eine Endabdeckung - Rekultivierung, Aufforstung, Beginn der Nachsorge

2090

Stilllegung der Anlage zur Sickerwasserbehandlung und Abbruch aller noch bestehenden Bauten – Ende der Nachsorge